Brent Crude brach nach Trumps 14-tägigem Iran-Waffenstillstand um 16 % ein – doch bei 93 $ pro Barrel und einer von der iranischen Marine kontrollierten Straße von Hormus ist die Kriegsprämie noch längst nicht verschwunden. Eine vollständige Marktanalyse.
Gold fiel 27 % von seinem Allzeithoch während des Iran-Kriegs – der schlechteste erste Kriegsmonat seit 50 Jahren. GLD verlor 9 Mrd. $ in drei Wochen. JPMorgan hält am Kursziel von 6.300 $ fest.
Kupfer fiel 17 % von seinem Allzeithoch bei 14.527 $ je Tonne, aber das strukturelle Defizit hat sich nicht verändert. KI-Rechenzentren benötigen 2026 rund 475.000 Tonnen – und die Minen können nicht mithalten.
Brent stieg auf 119,50 $ und stürzte in derselben Sitzung auf 86 $ ab. Trump erklärte den Krieg für „so gut wie beendet". Iran nannte das Unsinn. Was die Forward-Kurve tatsächlich einpreist.
Brent erreichte 85,85 $ – ein neues 52-Wochen-Hoch. Rohöl verzeichnete den stärksten Wochengewinn seit Russlands Einmarsch in die Ukraine. Doch diesmal wird das Angebot nicht umgeleitet – es sitzt fest.
Iranische Drohnen legten Ras Laffan still, den größten LNG-Exportkomplex der Welt. Europäische Gas-Futures schossen um 54 % nach oben. US-Terminals laufen bereits am Limit – ohne jede Reservekapazität.
Gold testet 5.400 $, als der Iran-Krieg die Nachfrage nach sicheren Häfen antreibt – doch die Gewinne schwinden angesichts der Angst vor Fed-Zinserhöhungen. Zentralbanken kauften 2025 bislang 863 Tonnen, ETF-Zuflüsse erreichten Rekordhöhe von 89 Mrd. $.
Gold nähert sich 5.340 $. Silber steigt um 7,67%. Platin um 77% in einem Jahr gestiegen. Zentralbankkäufe, Angebotsdefizite und Iran - wie man sich bei allen drei Metallen positioniert.
Major Drilling meldet C$184,6M Q3-Umsatz, plus 14,9%, verfehlt aber Schätzungen da bereinigte Bruttomarge von 19,5% auf 14,3% fällt vor erwartetem Bergbau-Boom.